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Die Elektronenpaarbindung

Man betrachte das System Wasserstoff/Sauerstoff:

Dem Sauerstoffatom fehlen zwei Elektronen zum Erreichen der Edelgaskonfiguration, dem Wasserstoffatom eines (abgeben kann der Wasserstoff sein Elektron nicht, weil sonst der nackte Atomkern übrigbleibt).

Zwei Wasserstoffatome stellen nun ihre Aussenelektronen zur Verfügung, das Sauerstoffatom stellt zwei seiner Aussenelektronen zur Verfügung; diese werden gemeinsam als Elektronenpaare benutzt.

Es entsteht ein Wassermolekül.

Das Sauerstoffatom benutzt jetzt insgesamt 8 Aussenelektronen (wie Neon), die Wasserstoffatome jeweils 2 Aussenelektronen (wie Helium); alle beteiligten Atome haben also die Edelgaskonfiguration erreicht.

Nächstes Kapitel
Die Metallbindung

Beschreibung der Reaktion in der Kimballsymbolik:

Bemerkung:
Während die Kimballdarstellung bei der lonenbindung nichts zusätzlich Erhellendes beiträgt, macht sie bei der EPB (ElektronenPaarBindung) eine Aussage über den räumlichen Bau der Moleküle, die gemessen an der Einfachheit des Modells erstaunlich genau ist. Man hat durch bestimmte Untersuchungsmethoden herausgefunden, dass das Wassermolekül gewinkelt und das Kohlenstoffdioxidmolekül linear aufgebaut ist (siehe oben bzw. unten).

Das hat für uns zur Folge, dass wir uns bei Salzen stets auf die Punkt-Strich-Darstellung beschränken.
Bei Molekülen werden wir gelegentlich auch auf die Kimball-Darstellung zurückgreifen.

Bildung von Kohlenstoffdioxid:

Prinzip der Elektronenpaarbindung:

Alle Reaktionspartner stellen Aussenelektronen zur Verfügung, die als Elektronenpaare gemeinsam benutzt werden.

Die entstehenden abgeschlossenen Atomverbände - die Moleküle - werden durch diese Elektronenpaare zusammengehalten.

Wichtig:
EPB
    —> Moleküle
    —> fest / flüssig / gasf.

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 last update: 05.11.2007 Quelle: chemie.aabdahl.de/index.php  34267